Entwicklung der Computertechnik

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Die ersten Computer verwendeten noch keine modernen Halbleiter. Die Technik entwickelte sich von elektromechanischen Bauteilen über Elektronenröhren bis zu Transistoren und integrierten Schaltungen.

Relais

Relais sind elektrisch gesteuerte mechanische Schalter.

  • können zwischen zwei Zuständen schalten (Ein/Aus)
  • wurden in frühen Rechenmaschinen zur Verarbeitung binärer Informationen eingesetzt
  • relativ langsam, da mechanische Teile bewegt werden
  • Verschleiß und hoher Platzbedarf

Elektronenröhren

Elektronenröhren ermöglichten das elektronische Schalten ohne bewegliche Teile.

  • deutlich schneller als Relais
  • wurden in frühen elektronischen Computern eingesetzt
  • großer Platzbedarf
  • hoher Stromverbrauch
  • starke Wärmeentwicklung
  • vergleichsweise störanfällig

Transistoren

Der Transistor ersetzte ab den 1950er-Jahren zunehmend die Elektronenröhre.

  • wesentlich kleiner
  • schneller
  • geringerer Stromverbrauch
  • geringere Wärmeentwicklung
  • höhere Zuverlässigkeit

Transistoren bestehen aus Halbleitermaterialien und bilden bis heute die Grundlage moderner Prozessoren und Speicher.

Integrierte Schaltungen

Mit integrierten Schaltungen (ICs) konnten viele Transistoren gemeinsam auf einem kleinen Halbleiterchip untergebracht werden.

Heute enthalten moderne Prozessoren Milliarden von Transistoren.

Entwicklung

Technik Prinzip Wesentlicher Nachteil
Relais mechanisches Schalten langsam und verschleißanfällig
Elektronenröhre elektronisches Schalten groß und hoher Stromverbrauch
Transistor Schalten mit Halbleitern deutlich komplexere Herstellung
Integrierte Schaltung viele Transistoren auf einem Chip hohe Fertigungskomplexität

Kurzmerksatz

Die Computertechnik entwickelte sich von mechanischen Relais über Elektronenröhren zu Transistoren und integrierten Schaltungen.