Halbleiter: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 28. Januar 2026, 14:32 Uhr
Ein Halbleiter ist ein Material, dessen elektrische Leitfähigkeit zwischen der eines Leiters (z. B. Kupfer) und eines Isolators (z. B. Glas) liegt.
Die Leitfähigkeit eines Halbleiters kann durch äußere Einflüsse wie Temperatur, Licht oder Dotierung gezielt verändert werden.
Einordnung
- Leiter – sehr gute elektrische Leitfähigkeit
- Halbleiter – mittlere, steuerbare Leitfähigkeit
- Isolator – sehr geringe Leitfähigkeit
Reiner Halbleiter
Ein reiner (intrinsischer) Halbleiter besitzt nur wenige frei bewegliche Ladungsträger und leitet elektrischen Strom nur schwach.
Beispiel: Reines Silizium ist bei Raumtemperatur ein schlecht leitender Halbleiter.
Dotierte Halbleiter
Durch gezielte Dotierung wird die Leitfähigkeit deutlich erhöht.
- n-dotiert – Elektronenüberschuss
- p-dotiert – Löcherüberschuss
Dabei entstehen zusätzliche Ladungsträger, die den Stromfluss ermöglichen.
Ladungsträger
In Halbleitern gibt es zwei Arten von Ladungsträgern:
- Elektronen (negativ geladen)
- Löcher (positive Ladungsträger)
Bedeutung in der Elektronik
Halbleiter sind die Grundlage moderner Elektronik, z. B. für:
Kurzmerksatz
Halbleiter besitzen eine steuerbare Leitfähigkeit und bilden die Grundlage aller modernen elektronischen Bauelemente.
