P-n-Übergang: Unterschied zwischen den Versionen

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== Entstehung ==
== Entstehung ==
Nach dem Kontakt wandern Elektronen aus dem n-Bereich in den p-Bereich.  
Nach dem Kontakt von p- und n-Bereich wandern Elektronen vom n-Bereich in den p-Bereich und füllen dort vorhandene Löcher auf.  
Dabei werden Löcher im p-Bereich durch Elektronen aufgefüllt, während an anderen Stellen neue Löcher entstehen.  
In der Grenzregion bleiben unbewegliche, geladene Atome im Kristallgitter zurück, wodurch ein internes elektrisches Feld entsteht.  
Dadurch entsteht eine '''Raumladungszone''' (Sperrschicht), in der keine frei beweglichen Ladungsträger mehr vorhanden sind.
Dieser ladungsträgerfreie Bereich wird als '''Sperrschicht''' (Raumladungszone) bezeichnet. „Ladungsträgerfrei“ bedeutet, dass in diesem Bereich keine frei beweglichen Elektronen oder Löcher vorhanden sind.
 
Sie entsteht, weil bewegliche Elektronen verschwinden und unbewegliche geladene Atome zurückbleiben.


== Sperrschicht ==
== Sperrschicht ==

Version vom 9. Februar 2026, 11:33 Uhr

Ein p-n-Übergang entsteht, wenn ein p-dotierter Halbleiter direkt mit einem n-dotierten Halbleiter verbunden wird. Er bildet die grundlegende Struktur vieler elektronischer Bauelemente, insbesondere der Diode.

Entstehung

Nach dem Kontakt von p- und n-Bereich wandern Elektronen vom n-Bereich in den p-Bereich und füllen dort vorhandene Löcher auf. In der Grenzregion bleiben unbewegliche, geladene Atome im Kristallgitter zurück, wodurch ein internes elektrisches Feld entsteht. Dieser ladungsträgerfreie Bereich wird als Sperrschicht (Raumladungszone) bezeichnet. „Ladungsträgerfrei“ bedeutet, dass in diesem Bereich keine frei beweglichen Elektronen oder Löcher vorhanden sind.

Sie entsteht, weil bewegliche Elektronen verschwinden und unbewegliche geladene Atome zurückbleiben.

Sperrschicht

In der Raumladungszone bildet sich ein internes elektrisches Feld, das den weiteren Ladungsträgerfluss hemmt. Dieses Feld verursacht eine Diffusionsspannung (auch Kontaktspannung genannt).

Durchlass- und Sperrrichtung

  • Durchlassrichtung: Eine äußere Spannung verkleinert die Sperrschicht → Strom kann fließen.
  • Sperrrichtung: Die Sperrschicht vergrößert sich → Stromfluss wird nahezu verhindert.

Bedeutung

Der p-n-Übergang ist die physikalische Grundlage für:

  • Dioden
  • Transistoren
  • LEDs
  • integrierte Schaltungen (ICs)