UML Use-Case-Diagramm: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 26. Januar 2026, 13:42 Uhr
Ein Use-Case-Diagramm (Anwendungsfalldiagramm) zeigt, welche Funktionen (Use Cases) ein System aus Sicht der Benutzer oder anderer externen Akteure bereitstellt. Es beschreibt was ein System tun soll – nicht wie es technisch umgesetzt wird.
Bestandteile
Ein Use-Case-Diagramm besteht aus drei zentralen Elementen:
Akteure (Actors)
- externe Benutzer, Rollen oder Systeme
- stehen außerhalb des Systems
- interagieren mit den Use Cases
Beispiele: „Benutzer“, „Admin“, „Zahlungsdienst“, „Drucker“

Use Cases (Anwendungsfälle)
- Funktionen oder Aufgaben, die das System ausführt
- werden als Ovale dargestellt
- beschreiben ein fachliches Ziel
Beispiele: „Einloggen“, „Bestellung aufgeben“, „Daten speichern“
Systemgrenze
- ein Rechteck, das das System umfasst
- zeigt, welche Funktionen vom System angeboten werden
- Akteure stehen außerhalb, Use Cases innerhalb
Beziehungen zwischen Use Cases
Include (<<include>>)
Ein Use Case enthält zwingend einen anderen Anwendungsfall. Beispiel: „Bestellung aufgeben“ beinhaltet immer „Bezahlung durchführen“.
Extend (<<extend>>)
Ein optionaler oder bedingter Anwendungsfall erweitert einen anderen. Beispiel: „Passwort zurücksetzen“ erweitert „Anmelden“, wenn das Passwort falsch ist.
Generalisierung
Akteure oder Use Cases können vererbt werden. Beispiel: „Admin“ erbt von „Benutzer“.
Einfaches Beispiel
Bild folgt
Einsatzgebiete
- Erfassung und Dokumentation von Anforderungen
- Kommunikation zwischen Entwicklern und Fachabteilungen
- Grundlage für Testszenarien
- Planung der Systemfunktionen aus Benutzersicht
Kurzmerksatz
Ein Use-Case-Diagramm zeigt, was das System aus Sicht der Benutzer leisten soll, Funktionen, Akteure und deren Beziehungen.
